++ Theater wollen Kinder und Jugendlichen zurück ++

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Kein Theater mehr für Kinder und Jugendliche – das ist derzeit die Lage wegen der Corona-Pandemie. Führende Vertreter niedersächsischer Theater haben nun einen offenen Brief an Ministerpräsident Stephan Weil, Wissenschaftsminister Björn Thümler und Kultusminister Grant Hendrik Tonne geschrieben. Unter den Unterzeichnern die Intendantinnen der Oper Hannover und des Schauspiels, Laura Berman und Sonja Anders. Darin fordern sie, dass Theater als Institutionen der kulturellen Bildung weiterhin offen sein müssten für junge Menschen. In den vergangenen 15 Jahren habe es eine fruchtbare Kooperation mit den Schulen gegeben, im Zuge von Corona seien Besuche von Schülergruppen in den Schauspielhäusern aber weitgehend eingestellt. Von Lehrern und Schulleitern gebe es inzwischen zahlreiche Bitten, den Kindern und Jugendlichen wieder kulturelle Erfahungen zu ermöglichen, und den würden die Theater gern nachkommen. Die Unterzeichner des offenen Briefs an Weil und Co. fordern einen runden Tisch, um das Zusammenwirken von Kultur, Bildung, Erziehung und Betreuung neu aufzustellen.

++ „Nur“ Messestadt: Hannover hat zu wenig Attraktionen ++

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Hannover hat offenbar zu wenig Attraktionen, um ausreichend Stadttouristen anzuziehen. Nur 20 Prozent der Übernachtungen in der Region entfallen demnach auf private Reisen, 80 Prozent hingegen auf geschäftliche. Grund ist, dass die Stadt hauptsächlich mit der Messe in Verbindung gebracht wird, weniger mit den Herrenhäuser Gärten, dem Maschsee oder der Eilenriede. Das ist das Ergebnis einer Studie der Hochschule IUBH im Auftrag der Region. Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz sagte am Dienstag bei der Vorstellung, auch nach der Corona-Pandemie könne die Zahl der Geschäftsreisen auf niedrigerem Niveau bleiben, etwa wegen Videokonferenzen. Franz warb deshalb für ein besser ausgestattetes Tagungsbüro, das etwa Kongresse nach Hannover holen und touristische Angebote entwickeln könne. Daran sollten sich neben der Verwaltung auch Hotels und Veranstalter finanziell beteiligen, etwa über eine Übernachtungsabgabe. Im Wirtschaftausschuss der Region waren zuletzt bereits Ideen für Touristenattraktionen diskutiert worden, darunter ein Freizeitpark auf dem Messegelände oder ein Baumwipfelpfad in der Eilenriede.

++ Grünen-Ratsfraktion: Chefin wirft das Handtuch ++

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Eklat bei den Grünen: Die Fraktionschefin im Stadtrat, Freya Markowis, hat ihr Amt und auch ihr Mandat niedergelegt. Grund soll ein Zerwürfnis innerhalb der Fraktion sein. Die Grünen sprachen in einer Mitteilung von „unüberbrückbaren Differenzen“. Man sei aber sehr betroffen über den Rücktritt. Markowis habe die Fraktion jahrelang souverän geführt, etwa durch die Rathausaffäre und die Wahl von Belit Onay zum ersten grünen Oberbürgermeister in Hannover. Trotzdem habe es schon länger gebrodelt, sagte ein Insider der HAZ. So sei Markowis kritisiert worden, weil sie nicht jedes Detail aus Gesprächen mit Onay an die Fraktion berichtet habe. Die Rats-Grünen wollen sich nach eigenem Bekunden nun schnellstmöglich neu organisieren, um arbeitsfähig zu bleiben. Über die Nachfolge von Markowis und Neuwahlen solle zeitnah entschieden werden.

++ Brandstiftung: Feuer in Ihme-Zentrum Tiefgarage absichtlich gelegt ++

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Das Feuer in der Tiefgarage des Ihme-Zentrums ist absichtlich gelegt worden. Das haben die Ermittlungen der Polizei ergeben. Die Spurenlage am Tatort spricht demnach für eine Brandstiftung. Einen Zusammenhang mit der Brandserie im Bereich der Südstadt sieht die Polizei allerdings nicht. Bei dem Feuer am Sonntagabend war ein Auto völlig zerstört worden. Mehrere Zeugen hatten kurz vor 21 Uhr einen hellen Feuerschein und Flammen aus der Tiefgarage des Ihme-Zentrums wahrgenommen und die Einsatzkräfte alarmiert. Mehrere Sprinkleranlagen waren angesprungen und hatten einen Großteil des Brandes bereits gelöscht. Hinweise auf einen Täter hat die Polizei bislang noch nicht und hofft daher auf weitere Zeugenhinweise.

++ Weihnachtsferien in Niedersachsen beginnen früher ++

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Die Weihnachtsferien sollen in Niedersachsen nun doch früher beginnen. Eigentlich hätten die Schüler noch bis zum Dienstag vor den Feiertagen zur Schule gemusst. Jetzt wird der letzte Schultag bereits am Freitag, den 18. Dezember sein. Mit den zwei zusätzlich freien Tagen, an denen die Kinder und Jugendlichen ihre Kontakte zu anderen deutlich einschränken können, werde schulseitig ein Beitrag geleistet, das Infektionsgeschehen vor Weihnachten abzudämpfen, so Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Die Zeitspanne zwischen dem letzten Schultag und Heiligabend vergrößert sich durch die zwei zusätzlichen Tage auf insgesamt fünf Tage. Das sei gut, dürfte nach der aktuellen Erkenntnislage aber nicht für alle Konstellationen ausreichend Sicherheit bieten, sagte Tonne. Deshalb sollen Familien, bei denen Mitglieder zu einer Risikogruppe gehören, weitergehenden Schutz erhalten. Eltern können ihre Kinder demnach bereits am 17. und 18. Dezember mit einem formlosen Antrag vom Präsenzunterricht befreien lassen. Im neuen Jahr soll die Schule in Niedersachsen nach bisherigem Stand wie geplant am 11. Januar beginnen.

++ Vogelgrippe: Region Hannover verhängt Stallpflicht ++

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Dieses Virus ist für den Menschen zwar harmlos - für Vögel aber hoch ansteckend und gefährlich: Die Vogelgrippe ist wieder auf dem Vormarsch. Und nun ergreift auch die Region Hannover erste Vorsichtsmaßnahmen. Nachdem es im Kreis Nienburg einen nachgewiesenen Fall gab, verordnet die Region Stallpflicht für die Region rund ums Steinhuder Meer: für Mardorf, Steinhude und Großenheidorn. 39 Betriebe und Geflügelhaltungen sind davon betroffen. Sie dürfen ihre Tiere nun nur noch im Stall oder unter einer Abdeckung halten, die das Eindringen von Wildvögeln verhindert. Der H5N8-Erreger wurde inzwischen in mehreren deutschen Regionen nachgewiesen. 2017 hatte es die bislang größte Vogelgrippe-Krankheitswelle gegeben. Viele europäische Länder waren betroffen.

 

 

++ Sehnsucht nach dem Auswärtssieg: 96 spielt in Würzburg ++

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Endlich wieder einen Auswärtssieg in der Liga einfahren: Das ist – mal wieder – die Hoffnung bei den Fans, Spielern und Verantwortlichen von Hannover 96. Nach der Länderspielpause sind die Roten am Sonntag bei den Würzburger Kickers zu Gast. Im Pokal hat 96 in Würzburg schon gewonnen, das war im September. Von diesem Sieg und von der aktuellen Tabellensituation werde sich sein Team aber nicht blenden lassen, kündigte Trainer Kenan Kocak am Freitag an. "So dumm und naiv" sei sein Team nicht. Für das Spiel am Sonntag hofft der Trainer auch wieder auf die tatkräftige Unterstützung von Torjäger Hendrik Weydant, der Stürmer war zuletzt angeschlagen. Timo Hübers und Linton Maina fallen unterdessen am Sonntag definitiv aus.

++ Autofahrer flieht vor der Polizei und rammt Streifenwagen ++

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Wilde Verfolgungsjagd am Donnerstagabend auf der A2 in der Region Hannover: Bei Wunstorf-Luthe wollte eine Polizeistreife einen Autofahrer kontrollieren, weil er zu schnell unterwegs war. Der Mann missachtete aber alle Anhaltesignale der Polizei und versuchte zu fliehen. Die Streife forderte dann weitere Polizeiwagen an – und die Verfolgungsjagd ging weiter. Bis kurz vor Lauenau. Dort rammte der Autofahrer dann vorsätzlich einen Streifenwagen – demolierte dabei allerdings auch sein Auto so sehr, dass er nicht mehr weiterfahren konnte. Nach einer kurzen Flucht zu Fuß konnte die Polizei den Mann schließlich festnehmen. Der 44-Jährige hatte keinen Führerschein. 

++ Anschlagsdrohung gegen Belit Onay: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage ++

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Er werde ihn mit einem Sprengstoffanschlag töten, wenn er nicht zurücktrete – ein 19-Jähriger soll Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay heftig bedroht haben. Die Staatsanwaltschaft hat nun Anklage gegen den jungen Mann erhoben. In einem Brief soll der 19-Jährige seine Drohung an den Oberbürgermeister formuliert haben. Belit Onay soll aber nicht der einzige gewesen sein, dem der Mann mit dem Tod gedroht hat, so Oberstaatsanwalt Thomas Klinge auf Nachfrage von Radio Hannover. Demnach soll er der im Mai dieses Jahres gleich 18 ähnliche Schreiben in Briefkästen von Menschen mit ausländisch klingenden Namen eingeworfen haben. In den Briefen soll er geschrieben haben, die Menschen sollten „verschwinden“ oder müssten „entsorgt“ werden. Die Staatsanwaltschaft erhob nun Anklage gegen den 19-Jährigen wegen Volksverhetzung.

++ Große Löcher im Haushalt - Stadt will trotzdem kräftig investieren ++

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Die Corona-Pandemie prägt auch den neuen Finanzplan der Stadt Hannover. Am Donnerstag hat die Verwaltung ihren Haushaltsentwurf für die kommenden zwei Jahre in den Stadtrat eingebracht. Kämmerer Axel von der Ohe musste große Finanzlöcher verkünden – vor allem wegen eingebrochener Gewerbesteuereinnahmen. Trotz der Krise will die Stadt kräftig investieren, sogar so viel wie nie zuvor: 232 Millionen im kommenden Jahr. Der Löwenanteil fließt dabei in die Bildungsinfrastruktur. Ohne Sparen geht das alles aber trotzdem nicht: kostspielige Großvorhaben wie der Neubau des Fössebads oder die Sanierung der Bauverwaltung neben dem Neuen Rathaus müssen erstmal warten. Alle Aufgaben der Verwaltung kommen auf den Prüfstand. Und auch die Bürger werden mehr zur Kasse gebeten: drei Beispiele: Eintrittspreise, Hundesteuer und Friedhofsgebühren sollen steigen. 

++ E-Scooter in der Stadt: CDU fordert Konzept ++

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Manchmal stehen sie ordentlich aufgereiht am Gehwegrand. Manchmal liegen sie aber auch kreuz und quer verteilt im Weg herum. Und die hannoversche CDU sagt jetzt: „Schluss mit dem E-Scooter-Chaos in der Stadt“. Im Bauausschuss hat sie am Mittwoch von der Verwaltung ein Konzept gefordert. Es müsse klare Regeln geben, so Felix Semper, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion. Die Stadt müsse konsequenter sein. Semper schlägt etwa Strafzahlungen für nicht ordnungsgemäß abgestellte Roller oder spezielle Abstell-Zonen vor. Eine Entscheidung über den Antrag der CDU hat der Bauausschuss zunächst vertagt. Scooter-Anbieter TIER kündigte unterdessen für Hannover am Donnerstag neue Maßnahmen gegen falsch abgestellte Roller an: Demnach soll jetzt eine eigene Fuß-Patrouille Kontrollgänge in der Stadt machen. Außerdem sollen Bürger wild abgestellte Roller melden können.

++ Bis zu 60 Impfzentren: Land stellt Strategie vor ++

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Im Kampf gegen das Corona-Virus kommt als neue Waffe bald ein Impfstoff hinzu. Die Impfphase wird für die Behörden aber zu einer logistischen Herausforderung. Für Niedersachsen hat das Land am Donnerstag seine Strategie vorgestellt: bis zu 60 Impfzentren sollen landesweit entstehen. Die Kosten übernimmt das Land, für Standortsuche, Aufbau und Betrieb sind die Kommunen zuständig – hier bei uns die Region Hannover. Personalsuche und Impfstoffverteilung erfolgen in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung. Besonders schwierig: Der Impfstoff muss bei minus 70 Grad gekühlt werden! Innenminister Boris Pistorius spricht von einer insgesamt sehr komplexen und herausfordernden Aufgabe. Neben den Impfzentren werden auch mobile Teams zum Einsatz kommen. Sie können beispielsweise Impfungen vor Ort in Pflegeheimen vornehmen.

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