Hannover 96 verliert bei Hertha BSC Berlin

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Hannover 96 hat gestern das letzte Auswärtsspiel des Jahres bei Hertha BSC Berlin mit 1:3 verloren. Es war bereits die vierte Auswärtsniederlage in Folge für die Roten. Der Knackpunkt im Spiel der 96er war vor allem die schlechte Chancenverwertung. Bereits zur Halbzeit führten die Berliner mit 2:0. 96-Cheftrainer Andre Breitenreiter zeigte sich nach dem Spiel trotzdem zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft. Am Ende reichte es aber trotzdem nicht, um Punkte zu holen. Das letzte Spiel des Jahres steht für die Roten am Samstag an, in der heimischen HDI Arena gegen Bayer Leverkusen.

Landtagsitzung berät über Innenstadt-Verbote für Dieselautos

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Drohende Innenstadt-Verbote für dreckige Dieselautos sind heute Thema in der letzten Landtagssitzung des Jahres. In fünf niedersächsischen Städten, darunter auch in Hannover, werden die Grenzwerte für Stickoxide überschritten. Die Grünen wollen nun in einer Anfrage von Ministerpräsident Stephan Weil wissen, wie er verhindern will, dass das Bundesverwaltungsgericht im Frühjahr 2018 generelle Fahrverbote anordnet. Weil hatte sich kürzlich gegen die Einführung der sogenannten Blauen Plakette für emissionsarme Autos ausgesprochen. Gegen die Stadt Hannover liegt bereits eine Klage der Deutschen Umwelthilfe beim Verwaltungsgericht vor.

Kleefeld: Fahrradbügel werden wieder entfernt

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Die neuen Fahrradbügel am Schweriner Platz in Kleefeld hatten weit über Hannover hinaus für Spott und Häme gesorgt, weil sie mitten auf dem früheren Radweg aufgestellt wurden – jetzt werden die Bügel umgestellt. Im Bezirksrat Buchholz Kleefeld waren die 50 Abstellbügel erneut Thema, nachdem sich die Medienberichte über die seltsame Platzierung gehäuft hatten. Nun sollen sie in den kommenden Wochen entfernt und stattdessen auf der gegenüberliegenden Straßenseite 13 Doppelbügel aufgestellt und weitere vor Häusern verteilt werden. Den Standort gegenüber hatte die Verwaltung noch vor kurzem mit Hinweis auf den Denkmalschutz als ungeeignet bezeichnet.

Oberricklingen: Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt

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Bei einem Unfall in Oberricklingen ist eine 81-Jährige Radfahrerin gestern schwer verletzt worden. Die Polizei sucht jetzt dringend Zeugen. Die Frau war am späten Nachmittag mit ihrem Rad an der Kreuzung der B217 mit der Bornumer Straße unterwegs. Dort wollte ein 51-Jähriger mit seinem Bulli bei grüner Ampel auf die Bundesstraße abbiegen – die 81-Jährige radelte offenbar bei Roter Ampel und auf der Falschen Straßenseite, sodass der Bullifahrer sie zu spät bemerkte und erfasste. Die Frau stürzte auf die Straße und wurde schwer verletzt. sie kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Die B 217 musste an der Kreuzung für rund eine Stunde voll gesperrt werden. Es gab erhebliche Verkehrsbehinderungen. Jetzt sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zur Ampelsituation geben können.

Stadtbahnhaltestellen der Linie 9 werden barrierefrei

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Weitere Stadtbahnhaltestellen sollen barrierefrei ausgebaut werden. Der Regionsausschuss stimmte gestern entsprechenden Bauprojekten zu. An der Station Bothfeld der Linie 9 sollen ab 2019 Hochbahnsteige entstehen – zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 ist die Inbetriebnahme geplant. Auch zwei nahegelegene Bushaltestellen der Linie 135 sollen in diesem Rahmen barrierefrei werden. Auch in Richtung Empelde sollen insgesamt drei Haltepunkte ausgebaut werden: Eichenfeldstraße und Safariweg sollen bis Ende 2021 fertig sein – ein Jahr später auch die Station Hermann-Ehlers-Allee mitsamt neuem Park-und-Ride-System. Die Gesamtkosten für die Baupläne belaufen sich auf über 20 Millionen Euro.

Althusmann wird Mitglied im Aufsichtsrat bei VW

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Bernd Althusmann wird Mitglied im Aufsichtsrat bei Volkswagen. Der neue Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident hatte im Wahlkampf noch das Gegenteil angekündigt – und außerdem beteuert, Politik und VW stärker trennen zu wollen. Gestern traf das Kabinett in Hannover aber einen entsprechenden Beschluss. Auch sein Vorgänger Olaf Lies war Mitglied im VW-Aufsichtsrat – Ministerpräsident Stephan Weil ist es weiterhin. Das Land Niedersachsen hält 20 Prozent der Stimmrechte bei Volkswagen.

Südschnellweg am Wochenende komplett gesperrt

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Autofahrer müssen sich am kommenden Wochenende auf Verkehrsbehinderungen rund um den Südschnellweg einstellen. Der wird nämlich zwischen Hildesheimer Straße und Landwehrkreisel komplett gesperrt. Grund sind notwendige Bauarbeiten an den Brücken über die Leine und die Ricklinger Teiche. Die Brücken müssten dringend verstärkt werden, heißt es von der Landesstraßenbaubehörde. Der Südschnellweg wird dort ab Samstag Morgen 5 Uhr bis einschließlich Montag Morgen um 5 voll gesperrt. Wer sich auskennt, sollte den Bereich nach Möglichkeit meiden und weiträumig umfahren. Umleitungen werden ausgeschildert.

Stadt bringt Obdachlose in Flüchtlingsunterkünfte unter

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Die Stadt nutzt Flüchtlingsunterkünfte, um darin auch Obdachlose einzuquartieren. Laut Medienberichten werde unter anderem ein Containerdorf auf dem Waterlooplatz dazu genutzt, auch Wohnungslose dort unterzubringen. Zuvor hatte die Stadt das noch vermeiden wollen, damit es zwischen Flüchtlingen und Obdachlosen keine Konflikte gibt. Allerdings steige in Hannover die Zahl der Menschen ohne Wohnung, sodass es zu Engpässen gekommen sei; laut der Stadtverwaltung müsse man jährlich mit 10 Prozent an steigenden Obdachlosenzahlen rechnen. Derzeit übernachten rund 400 Wohnungslose auf der Straße – über 1150 sind in städtischen Einrichtungen untergebracht, weitere kommen bei Freunden und Bekannten unter.

Kriminalpolizei ermittelt nach Autobrand in Barsinghausen

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Nachdem in Barsinghausen zwei Autos durch ein Feuer beschädigt worden sind, ermittelt nun die Kripo wegen Brandstiftung. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war das Feuer Freitagnacht im Motorraum eines Citroens ausgebrochen, der auf einem Betriebsgelände an der Bunsenstraße geparkt war. Das Fahrzeug brannte komplett aus. Auch ein daneben stehender Opel wurde durch die Hitzeeinwirkung in Mitleidenschaft gezogen. Die Ermittler gehen aufgrund ihrer Untersuchungen von einer vorsätzlichen Tat aus und suchen nun nach Zeugen.

Bund der Steuerzahler mahnt zur Haushaltsdisziplin

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Der Bund der Steuerzahler mahnt Niedersachsens Städte zur Haushaltsdisziplin. Er kritisiert, dass im kommenden Jahr nur etwa die Hälfte der größeren Städte ihre laufenden Aufwendungen mit regulären Erträgen finanzieren können. Neun von zwanzig Städten planen trotz weiter steigender Steuereinnahmen und niedrigen Zinsausgaben mit Defiziten im Ergebnishaushalt, darunter auch Hannover. In absoluten Zahlen weist die Landeshauptstadt mit 51,5 Millionen Euro das höchste Defizit aus, gefolgt von Braunschweig, Peine, Cuxhaven und Stade. In wirtschaftlich guten Zeiten müssten flächendeckend Überschüsse in den Ergebnishaushalten angestrebt werden mahnt der Steuerzahlerbund, um Altschulden zu tilgen. Notwendige Investitionen müssten stärker durch Einsparungen und Etatumschichtungen finanziert werden, fordert der Verband.

Diskussion um Streckenführung der D-Linie

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Das Konzept der oberirdischen Streckenführung der D-Linie wird aktuell wieder heiß diskutiert - nachdem am vergangenen Adventssamstag die Stadtbahn der Linie 10 wegen zu vieler Autos auf der Kurt Schumacher Straße unterirdisch durch den Tunnel geführt wurde. Die CDU spricht von einer teuren Fehlplanung. Der Fraktionsvorsitzende Bernward Schlossarek sagt, es sei exakt das eingetroffen, wovor seine Regionsfraktion immer gewarnt habe. Die oberirdische Streckenführung der D-Linie habe dem ersten großen Belastungstest nicht standgehalten und es ist davon auszugehen, dass an den beiden nächsten Adventswochenenden die Linie 10 wieder in die Tunnel der Stadt ausweichen muss, sagt Schlossarek. Die CDU werde jetzt prüfen, ob es eine Option ist, die Bahnen vom Goetheplatz abwechselnd oberirdisch und durch die Tunnel zu schicken.

Häftling zeigt Justizwachmeister wegen Körperverletzung an

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Ein Häftling aus der JVA an der Schulenburger Landstraße hat drei Justizwachtmeister wegen Körperverletzung angezeigt. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Vollzugsbeamten sollen den 40 Jährigen mehrfach bedrängt, geschlagen und getreten haben, berichtet der Anwalt des Mannes in der Neuen Presse. Ein Beamter soll seinem Mandanten außerdem eine schwere Zellentür gegen den Rücken geschlagen haben. Ein Antrag auf eine Verlegung des Häftlings in eine andere Abteilung, sei von der JVA Leitung abgelehnt worden. Die Staatsanwaltschaft Hannover geht dem Verdacht wegen Körperverletzung im Amt nach. Die Ermittlungen sind aber noch nicht abgeschlossen. Der Häftling war wegen einer Sexualstraftat zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Nach eigenen Angaben aufgrund von Falschaussagen. Sein Anwalt arbeitet an einem Wiederaufnahmeverfahren.