++ Mord von Barsinghausen: Prozessauftakt vor dem Landgericht ++

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Prozessauftakt im Fall „Anna-Lena“: Ein 24-Jähriger muss sich ab heute vor dem Landgericht Hannover verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm „Mord aus niedrigen Beweggründen“ vor. Er soll die 16-Jährige Mitte Juni in Barsinghausen ohne erkennbaren Grund niedergeschlagen und durch Tritte und Schläge mit einem Ast getötet haben. Der 24-Jährige bestreitet die Tat. Für den Prozess am Landgericht sind zunächst fünf Termine angesetzt.  Gesprochen wurde außerdem über ein mögliches Mordmotiv des Deutsch-Dominikaners: Das Opfer wies zwar keine Anzeichen auf eine Vergewaltigung auf, war aber teils unbekleidet aufgefunden worden. Womöglich tötete er das Mädchen, nachdem der Versuch eines sexuellen Übergriffs gescheitert war. Ermittler prüfen, ob der Mann auch als Verdächtiger für den Tod einer 55-Jährigen in Barsinghausen infrage kommt.

++ "Rathaus-Affäre": Zu viele Überstunden ausbezahlt? ++

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Neuer Zündstoff in der „Rathaus-Affäre“: Die Stadt soll Mitarbeiter für Überstunden bezahlt haben, die gar nicht angefallen sind. Der „Spiegel“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von 26 Fällen. Demnach sei die Stadt bei einer internen Untersuchung darauf gestoßen. Oberbürgermeister Stefan Schostok soll seit Juni im Bilde gewesen sein, die Politik habe er allerdings nicht informiert. Eine Stadt-Sprecherin wollte sich nicht zu den Vorwürfen äußern, sie verwies auf ein laufendes Verfahren. Die Zulagen würden zunächst intern, später extern geprüft. Wie der „Spiegel“ weiter berichtet, reichten die Zulagen zurück bis vor 2013, als der jetzige Ministerpräsident Stephan Weil Oberbürgermeister von Hannover war.

++ Bessere Arbeitsbedingungen: Bildungverbände untermauern Forderungen ++

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Bessere Rahmenbedingungen für Lehrkräfte und Schulleitungen: Mit einem Forderungskatalog haben sich mehrere Bildungsverbände erneut an das niedersächsische Kultusministerium gerichtet. Die Hauptforderungen der Verbände, die am Montag in Hannover dargestellt wurden, betreffen höhere Besoldung, Entlastung im Schulalltag und die Arbeitszeit von Lehrkräften. Gefordert wurde auch eine Arbeitszeituntersuchung für weitere Schulformen. Das Kultusministerium bezog bereits Stellung – in der Mitteilung heißt es, an allen drei Handlungsfeldern werde bereits gearbeitet. Die Besoldungsstruktur stehe auf dem Prüfstand. Für kurzfristige Entlastung von Lehrern werde an einer Streichliste gearbeitet, mit Tätigkeiten, die Schulen von den Schultern genommen werden können. Einer weiteren Arbeitszeitstudie, die unter anderem Haupt-, Real- und Förderschulen umfassen würde, stand das Ministerium skeptisch gegenüber.

++ Neue Aufgabe: Landesbischof wird Leitender Bischof der VELKD ++

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Neue Aufgabe für Hannovers Landesbischof Ralf Meister: Der 56-Jährige ist neuer Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands, kurz VELKD. Die Organisation vertritt bundesweit fast neun Millionen Gläubige. Die Generalsynode, das Leitungsorgan der Vereinigten Lutherischen Kirchen hat den 56-Jährigen heute in Würzburg zum Nachfolger von Gerhard Ulrich, gewählt, der im kommenden Frühjahr in den Ruhestand geht. Meister ist seit 2011 Bischof der Landeskirche Hannover, er folgte damals auf Margot Käßmann. In seiner neuen Funktion an der Spitze der lutherischen Kirchen Deutschlands will Meister vor allem mehr junge Menschen für die Kirche gewinnen.

++ Entschluss wurde zugestimmt: Karstadt und Kaufhof dürfen fusionoieren ++

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Was bedeutet die Fusion von Karstadt und Kaufhof für Hannovers Innenstadt? Nachdem das Bundeskartellamt dem geplanten Zusammenschluss nun zugestimmt hat könnte die Fusion noch in diesem Monat pünktlich zum Weihnachtsgeschäft vollzogen werden. Man habe bei der Fusion keine wettbewerblichen Bedenken, hieß es vom Präsidenten des Bundeskartellamtes Andreas Mundt, weder aufseiten der Verbraucher noch für die Hersteller. Für die zwei Kaufhof und Zwei Karstadt Standorte in Hannovers Innenstadt geht die Gewerkschaft Verdi davon aus, dass alle eine Zukunft haben, sagte die Verdi Landesfachbereichsleiterin Einzelhandel, Sabine Gatz, gegenüber Radio Hannover.

++ Marienburg: 13,6 Mio. Euro Sanierungshilfe vom Bund ++

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Um das Schloss Marienburg zu sanieren, kommt jetzt weitere Hilfe vom Bund. Aus dem Kulturetat sollen insgesamt 13,6 Millionen Euro in den Erhalt fließen - das kündigten Regionspräsident Hauke Jagau und Pattensens Bürgermeisterin Ramona Schumann am Donnerstag an. Jagau bezeichnete die Unterstützung als große Wertschätzung - jährlich lockt die Marienburg bis zu 200.000 Besucher an. Das Welfenschloss südlich von Hannover hat allerdings immer wieder Sanierungsbedarf.

 

++ E-Damm: Bald eine Fahrradstraße? ++

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Der Engelbosteler Damm könnte laut Zeitungsberichten zur Fahrradstraße werden. Das habe der Bezirksrat Nord auf Initiative von SPD und Grünen beschlossen. Linke, Piraten und Die Partei stimmten ebenfalls zu, CDU und FDP lehnten den Antrag ab. Laut Grünen-Fraktionschef Stefan Winter fühlten sich viele Radfahrer auf dem E-Damm unsicher und wichen auf den Fußweg aus. Die Stadtverwaltung soll nun prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Fahrradstraße erfüllt sind: Unter anderem muss dafür der Anteil der Radfahrer überwiegen. Dafür soll es Verkehrszählungen geben. Die Entscheidung liegt dann bei der Stadt. Zahlreiche Geschäftsleute am E-Damm unterstützen das Vorhaben, andere sehen ihren Betrieb gefährdet. Auf einer Fahrradstraße haben Radfahrer Vorrang vor Autofahrern und dürfen nicht behindert werden.

++ Herrenhäuser Gärten: ++ Besucherzahlen auf rekordkurs

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Für die Herrenhäuser Gärten bahnt sich das erfolgreichste Jahr in ihrer Geschichte an. Bis Ende Oktober hätten bereits 580.000 Menschen die Gartenanlagen besucht, teilte die Stadt mit. Der bisherige Rekord kommt aus den Jahr 2014, da waren es insgesamt 610.000 Gäste. Direktor Ronald Clark hofft darauf, dieses Ergebnis bis zum Jahresende zu übertreffen. Diverse Veranstaltungen und der außergewöhnlich heiße Sommer hatten zu den hohen Besucherzahlen beigetragen. Die Herrenhäuser Gärten sind nicht zuletzt auch bei ausländischen Besuchern beliebt. Jeder Fünfte kommt nicht aus Deutschland, sondern etwa aus China der Schweiz oder Großbritannien.

++ Bauamt: Langsam tut sich etwas ++

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Im städtischen Bauamt tut sich langsam was. Stadtbaurat Uwe Bodemann erklärte am Donnerstag, dass inzwischen acht weitere Stellen für die Bauordnung ausgeschrieben seien – das berichten die Zeitungen der Madsackgruppe. Zwei Mitarbeiter für andere Bereiche im Bauamt seien bereits eingestellt – außerdem, so Bodemann, würden künftig die internen Abläufe verändert: Durch festgelegte Beratungszeiten sollen Mitarbeiter nicht mehr ständig aus der regulären Arbeit herausgerissen werden. Ein internes Gutachten hatte dem Bauamt schwere Organisationsmängel attestiert. Die CDU im Rat forderte unterdessen Akteneinsicht, um das Gutachten selbst in Augenschein zu nehmen.

 

++ Ex-Maritim Hotel: Flüchtlinge ausquartiert ++

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Früher war es eins der besten Hotels der Stadt, heute dient das Ex-Maritim als Flüchtlingsunterkunft. Oder besser diente. Denn die Stadt hat alle Flüchtlinge aus dem grauen Betonbau am Friedrichswall ausquartiert. Die Menschen seien auf andere Flüchtlingsunterkünfte verteilt worden, sagte eine Stadt-Sprecherin heute gegenüber Radio Hannover. Zuerst hatte die HAZ darüber berichtet. Der Mietvertrag zwischen der Stadt und dem Eigentümer des Gebäudes läuft Ende November aus. Dann soll das Ex-Maritim wieder zu einem modernen Hotel werden. Bis Ende kommenden Jahres muss die Stadt übrigens rund 1000 weitere Flüchtlinge unterbringen. Das besagt die neue Quote, die das Land Niedersachsen der Verwaltung übermittelt hat. Derzeit leben mehr als 4000 Menschen in städtischen Unterkünften.

++ VW Nutzfahrzeuge: Liegt Zukunft bei E-Autos? ++

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Wie sieht die Umstrukturierung bei Volkswagen Nutzfahrzeuge aus? Diese Frage beschäftigt weiterhin die mehr als 14.000 Beschäftigten. Medienberichten zufolge könnte die Zukunft von VWN bei Elektroautos liegen. Künftig soll im Stöckener Werk der E-Kleinbus ID Buzz hergestellt werden. Andere Teile der Produktion werden womöglich ins Ford-Werk in die Türkei verlagert. Arbeitnehmervertreter forderten erneut, dass die Belegschaft schnell Klarheit bekomme. Es wird befürchtet, dass die Auslastung in Hannover durch E-Auto-Produktion nicht gesichert sei. Es brauche weitere Modelle, die hier gebaut werden sollen – das Werk dürfe nicht unter eine Mindestgröße schrumpfen. Am 16. November will der Aufsichtsrat des Konzerns über den Investitionsplan der kommenden Jahre beraten.

++ Nach versuchtem Autoangriff von Ahlem: 24-Jähriger muss in Haft ++

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Versuchter Totschlag war es am Ende nicht, aber wegen gefährlicher Körperverletzung muss ein 24-Jähriger für 3 Jahre in Haft - nach seiner Amokfahrt von Ahlem. Das entschied nach Medienberichten das Landgericht Hannover am Mittwoch. Im Mai hatte der Mann versucht, seinen Cousin mit dem Auto anzufahren - er wich noch im letzten Moment aus. Anschließend malträtierte er sein Opfer aber noch mit Baseballschläger und Pfefferspray. Auch sein Bruder war mitbeteiligt - dieser wurde zu 10 Monaten Bewährungsstrafe verurteilt. Entgegen der Anklage ging das Gericht nicht von einer Tötungsabsicht aus. Der Haftbefehl gegen den Hauptangeklagten wurde aufgehoben. Beide Brüder wurden bei der Attacke auch verletzt, weil sich der Cousin mit einem Messer gewehrt hatte.

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