++ Tankstellen-Räuber stellt sich der Polizei ++

Kategorie:

Fahndungserfolg für die Polizei Hannover: Der gesuchte Tankstellen-Räuber aus der List hat sich den Beamten gestellt. Allerdings in Kiel. Nachdem die Polizei den Tatverdächtigen Mittwoch öffentlich mit einem Bild aus der Überwachungskamera  gesucht hatte, hat sich der Gesuchte am Abend bei der Polizei in Kiel gemeldet. Der Tankstellen-Überfall ereignete sich am vergangenen Sonntag. Der Täter war gegen 9 Uhr morgens in den Verkaufsraum an der Podbi, Ecke Spitzwegstraße gekommen und hatte die 18-jährige Verkäuferin mit einem Hammer bedroht. Mit dem Geld aus der Kasse war er anschließend zu Fuß geflüchtet.

++ Unfallverursacher nach Fahrerflucht gefasst ++

Kategorie:

Weil die Insassen eines Autos am Marstall in der Innenstadt mit einer Gruppe in Streit geraten sind, haben sie Donnerstagnachmittag einen Fußgänger umgefahren und schwer verletzt. Der Fahrer ist anschließend mit seinem Wagen geflüchtet, konnte aber später gefasst werden.

Warum die beiden Insassen des Autos mit britischem Kennzeichen mit der Gruppe am Straßenrand in Streit gerieten, ist unklar. Fest steht bislang nur, dass der Fahrer plötzlich aufs Gas trat und ungebremst einen 45-Jährigen erfasste, der gerade über die Straße ging. Der Mann wurde zu Boden geschleudert und schwer verletzt. Der Unfallverursacher brauste davon, ohne sich um den Mann zu kümmern. Im Rahmen der Fahndung konnten die Ermittler das weiße Unfallauto auf der Scheidestraße in Kleefeld entdecken. Am Steuer saß ein 21-jähriger Mann, gegen den nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Fahrerflucht ermittelt wird.

++ Gerichtsurteil über mögliche Fahrverbote vertagt ++

Kategorie:

Hannover und andere Städte haben heute gespannt nach Leipzig geblickt. Von dort sollte das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Sachen Diesel-Fahrverbote in deutschen Großstädten fallen. Allerdings hat der 7. Senat seine Entscheidung vertagt: Das Rechtsgespräch habe deutlich länger gedauert als vorgesehen, hieß es Donnerstagnachmittag. Am 27. Februar soll nun eine Entscheidung darüber verkündet werden, ob Städte Fahrverbote für Dieselfahrzeuge nach geltendem Recht anordnen können. Oder ob es neue, bundeseinheitliche Regelungen geben muss. Ein Urteil könnte bundesweit Signalwirkung haben. Auch in Hannover wurden die zulässigen Grenzwerte für Stickoxid weiterhin überschritten.

++ BGH verhandelt über Urteil für Minderjährige ++

Kategorie:

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe verhandelt seit Donnerstag über den Fall Safia S. – Das Urteil wurde für den 19. April angekündigt. Vor gut einem Jahr war die 17-Jährige bereits vom Oberlandesgericht Celle verurteilt worden. Ihr Anwalt hatte daraufhin Revision eingelegt.

Safia S. hatte im Februar 2016 einen Bundespolizisten im Hauptbahnhof mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Sechs Jahre Haft wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung, so lautete das Urteil des OLG. Es war das erste Mal, dass in Deutschland ein minderjähriges Mädchen verurteilt wurde, das im Auftrag des IS versucht haben soll, einen Menschen zu töten. Auch der 20-jährige Mohamad Hasan K., der zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt wurde, weil er von Safias Plänen wusste, diese aber nicht bei der Polizei anzeigte, hat Revision eingelegt. Auch darüber wird der BGH entscheiden

++ Neuer Direktor für Hannovers Ballett ++

Kategorie:

Wenn Hannovers Staatstheater und die Staatsoper im Sommer 2019 neue Intendantinnen bekommen, dann bekommt das Ballett auch einen neuen Direktor. Marco Goecke, der seit 2005 Haus-Choreograf des Stuttgarter Balletts war, folgt auf Jörg Mannes. Mannes verlässt das Ensemble nach 13 Jahren. Die mehr als 60 Werke, die Goecke geschaffen hat, werden weltweit von Tanzkompanien aufgeführt. Unter anderem in Tel Aviv, Sao Paolo, Helsinki und Moskau. „Ich freue mich sehr, dass ich mit Hannover ein Zuhause für meine Kunst gefunden habe“, heißt es vom designierten Ballettchef. Ihm sei es wichtig, junge Choreographen zu fördern und ein anspruchsvolles und facettenreiches Programm für ein Publikum zusammenzustellen, das sich vom Tanz begeistern lasse.

++ BHG hebt Urteil des Landgerichts auf und gibt Lebenslänglich ++

Kategorie:

Im Fall des sogenannten „Stückelmordes" an einem 59-jährigen Hannoveraner hat der Bundesgerichtshof am Mittwoch entschieden. Der Ex-LKA Beamte Detlef G. muss für seine Tat lebenslänglich in Haft. Damit hat der BHG das Urteil des Landgerichts Dresden aufgehoben. Dort hatte der Täter eine Haftstrafe von acht Jahren und sieben Monaten bekommen. Der Grund dafür: Der Mann hätte sich gewünscht, geschlachtet und verspeist zu werden. Der BGH kassierte das Urteil. Für Mord komme nur eine lebenslängliche Strafe in Frage, lautete die Begründung. Es war der inzwischen vierte Prozess gegen Detlef G.. Das Urteil ist nun rechtskräftig. Der LKA-Beamte hatte im November 2013 den Unternehmer aus Hannover im Sächsischen Gimmlitztal ermordet.

++ Zoll findet mehr als 1 Kilo Drogen auf Raststätte ++

Kategorie:

Erfolg für den Zoll Hannover bei einer nächtlichen Kontrolle auf der A2: Mehr als 1 Kilo Marihuana haben die Zollbeamten auf der Rastanlage Garbsen Süd sichergestellt. Dienstagnacht, gegen 23 Uhr hatten sie dort das Auto eines Polen kontrolliert, der nach eigenen Angaben aus Holland kam und auf dem Weg nach Berlin war. Im Kofferraum hatte er insgesamt 1,1 Kilo Marihuana in einem stark parfümierten Rucksack versteckt, vermutlich sollten damit Spürhunde abgelenkt werden. Auch unter der Fußmatte fand sich noch etwas von dem Stoff. Der 36-jährige Mann wurde festgenommen, ein Haftrichter schickte ihn wegen des Verdachtes der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in Untersuchungshaft.

++ Ermittlung wegen Ast-Unfall im Maschpark beendet ++

Kategorie:

Gut ein halbes Jahr nach dem tragischen Unfall im Maschpark, bei dem ein 31-jähriger Mann von einem Ast erschlagen wurde, hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen nun eingestellt. Die Behörde ist nach intensiver Prüfung mit einer Gutachterin zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich um einen Unglücksfall handelt. Der Ast, der in der Nacht zum 7. August am Rande des Maschseefestes auf den Mann herabgestürzt war, sei weder Morsch noch verfault oder von Pilzen befallen gewesen, befand die Gutachterin laut Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Selbst wenn der Ast noch kurz zuvor kontrolliert worden wäre, hätte man die Gefahr nicht erkennen können. Somit treffe die Mitarbeiter des Grünflächenamtes keine Schuld. Der Ast hatte den Familienvater damals aus 10 Metern Höhe getroffen, er erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

++ Stadt veröffentlicht Pläne für Große Packhofstraße ++

Kategorie:

Eigentlich sollte die Große Packhofstraße in der Innenstadt schon im vergangenen Jahr saniert werden, doch die Arbeiten hatten sich verzögert. Sie gehört zu Deutschlands meistfrequentierten Shopping-Meilen. Im März soll es nun tatsächlich losgehen. Am Mittwochnachmittag hat die Stadt die Anlieger informiert, wie die Erneuerung der Straße genau ablaufen soll. Zunächst werden Leitungen für die Straßenabläufe gelegt und die Hausanschlüsse erneuert. Ab April 2018 werden in insgesamt 6 Baufeldern schrittweise die Straßenbauarbeiten starten. Laut Stadt soll die Erreichbarkeit der Geschäfte für Kunden und den Lieferverkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. 700.000 € kostet die Neugestaltung voraussichtlich. Neben neuem Bodenbelag wird es auch eine neue, an Seilen aufgehängte, LED-Straßenbeleuchtung geben.

++ Geisterfahrerin verursacht schweren Unfall ++

Kategorie:

Eine Geisterfahrerin hat Mittwochmorgen auf dem Südschnellweg einen schweren Unfall verursacht. Die 35-Jährige war in Kirchrode, Anschlussstelle Brabeckstraße, in die falsche Richtung aufgefahren. Ein entgegenkommender Autofahrer konnte ihr noch ausweichen, der dahinter fahrende 35-Jährige schaffte das nicht mehr, die Autos stießen frontal zusammen. Die Unfall-Verursacherin wurde schwer verletzt, der Mann hatte Glück und erlitt nur leichte Verletzungen. Nach dem Unfall musste der Südschnellweg für dreieinhalb Stunden in Richtung Westen voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr. Den entstanden Schaden schätzt die Polizei auf 17.000 Euro.

++ Lies äußert sich zu Luftverschmutzung ++

Kategorie:

Im Streit um die Luftverschmutzung durch Dieselabgase will Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies die Autokonzerne stärker in die Pflicht nehmen. Software-Updates und Flottenerneuerungen könnten in kurzer Zeit in einen gewissen Umfang zu besserer Luftqualität beitragen, sagte Lies heute in Hannover: Aber man brauche auch Hardware-Nachrüstungen für Autos mit hohen Stickoxidemissionen. Der Bund müsse dringend rechtliche Fragen zu Zulassung, Gewährleistung und Kostenübernahme klären. Die Hersteller dürften sich nicht hinter Minimallösungen verstecken.  Lies bleibt bei seiner Position dass Fahrverbote für Dieselfahrzeuge nicht akzeptabel seien. Übermorgen verhandelt das Bundesverwaltungsgericht darüber, ob Diesel-Fahrverbote rechtlich zulässig sind. Unter anderem in Hannover sind die Stickstoffdioxid-Werte im vergangenen Jahr etwas gesunken, der zulässige Grenzwert wird jedoch weiter Überschritten.

++ Polizei kontrolliert auf Fahrer mit Handy am Steuer ++

Kategorie:

Im Südosten Hannovers und in Laatzen hat die Polizei gestern und heute schwerpunktmäßig Autofahrer mit Handy am Steuer kontrolliert und dabei einige Verstöße festgestellt: Insgesamt erwischten die Beamten 72 Autofahrer die während der Fahrt verbotenerweise ihr Mobiltelefon nutzten. Darüber hinaus verhielten sich noch acht weitere Verkehrsteilnehmer regelwidrig: 11 Auto-Fahrer waren nicht angeschnallt, einer fuhr über eine rote Ampel, ein weiterer wendete verbotswidrig auf einer Sperrfläche. Aber nicht nur Autofahrer haben gegen Verkehrsregeln verstoßen: Zwei Radfahrer fuhren über rote Ampeln, Zudem benutzte ein Radler sein Handy, während er in die Pedale trat.