Geisterfahrer verursacht Auffahrunfälle auf Südschnellweg

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Ein Geisterfahrer hat gestern Abend einen Unfall mit mehreren Autos auf dem Südschnellweg verursacht. Zwei Menschen wurden leicht verletzt. Der 27-jährige Unfallverursacher war betrunken und nahm gegen halb zehn an der Hildesheimer Straße die falsche Auffahrt zum Südschnellweg. Wenige hundert Meter später kamen ihm vier Autos entgegen. Durch die Ausweich- und Bremsmanöver der erschrockenen Autofahrer kam es zu diversen Auffahrunfällen. Der Geisterfahrer blieb unverletzt. Er wendete seinen Wagen und kümmerte sich um die Verletzten. Zwei Frauen im Alter von 24 und 33 Jahren kamen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Es entstand ein materieller Schaden in Höhe von 8.500 Euro. Gegen den 27-jährigen Unfallverursacher wird wegen Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein und untersagte ihm die Weiterfahrt. 

Recken schmeißen THW Kiel aus dem Pokal

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Sensation bei den Recken! Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf haben gestern im DHB-Pokal den THW Kiel mit 24 zu 22 bezwungen und schafften somit den Sprung ins Viertelfinale. Schon in der ersten Minute legten die Recken mit zwei Toren vor. Der THW Kiel schaffte es erst in der 12. Minute den Ball im Tor der Gastgeber zu versenken. Zwar gelang Kiel noch eine Aufholjagd, am Ende hatten aber die Recken stärkere Nerven. Den Recken gelang es damit bereits zum zweiten Mal in der laufenden Saison den Rekordmeister und Rekordpokalsieger zu schlagen. Das Viertelfinale im DHB-Pokal findet am 6 und 7. März 2018 statt.

Stellenabbau bei Tuifly droht

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Bei der TUI-Tochter Tuifly droht ein Stellenabbau. Nach der Insolvenz von Air Berlin und der Übernahme durch die Lufthansa, muss die hannoversche Fluggesellschaft  ihre Flugzeugflotte verkleinern. 14 Flieger samt Personal hatte die Tuifly an die Air Berlin-Tochter Niki vermietet. Die Hälfte davon geht nun an den Billig-Ableger der Lufthansa, Eurowings, allerdings zu schlechteren Konditionen. Die verbleibenden sieben Maschinen wollte Tuifly ursprünglich selber übernehmen, allerdings ist das Vorhaben nach Konzernangaben wirtschaftlich nicht tragbar und somit unverantwortlich. In der Folge droht ein Abbau von 150 Arbeitsplätzen; die Tuifly sei nach eigenen Angaben aber bemüht einen Personalabbau zu verhindern. Gespräche mit der Piloten-Gewerkschaft „Vereinigung Cockpit“ wurden bereits aufgenommen.

Erste Gespräche nach Landtagswahl

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Bei der Koalitionsfindung in Niedersachsen werden erste Annäherungsversuche unternommen. Wahlsieger und SPD-Chef Stephan Weil hat zu ersten Gesprächen eingeladen. Die Sozialdemokraten werden sich kommenden Dienstag mit dem ehemaligen Koalitionspartner, den Grünen, beraten. Mittwoch und Donnerstag folgen Gespräche mit FDP und CDU. Im Zuge der Einladung betonte der niedersächsische Chef der Freien Demokraten Stefan Birkner allerdings noch einmal, dass seine Partei nicht für eine Ampelkoalition zur Verfügung stehe. Nach diesen ersten Gesprächen könnte es dann zu Sondierungsgesprächen kommen, die in offiziellen Verhandlungen münden würden. Am wahrscheinlichsten gilt derzeit eine Große Koalition aus CDU und SPD.  Das zuvor regierende rot-grüne Bündnis war bei der Landtagswahl am vergangenen Sonntag abgewählt worden.

Waldraff fordert mehr Sozialarbeiter und Psychologen für Gefägnisse

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Der hannoversche Rechtsanwalt Matthias Waldraff fordert mehr Sozialarbeiter und Psychologen für die Gefängnisse. Anstoßgebend dafür ist ein aktueller Fall aus Lingen, bei dem ein Häftling auf Freigang eine JVA-Mitarbeiterin in einen Hinterhalt lockte, vergewaltigte und sich anschließend erhängte. Gegenüber dem Politkjournal Rundblick sagte Waldraff, dass die Personaldecke für die Begutachtung reiche, aber nicht, um Straftäter während der Haft intensiv zu begleiten. Derzeit kämen in den niedersächsischen Gefängnissen rund 110 Psychologen auf etwa 4.700 Häftlinge. Darüber hinaus warnt Waldraff davor, die Bedingungen für eine Lockerung der Haft nun zu verschärfen oder bestimmten Tätergruppen den Ausgang komplett zu streichen. Das sei mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Der Fall aus Lingen wird aktuell im Justizministerium untersucht.

Baumarkt in Innenstadt soll Hotel weichen

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Hannovers einziger Baumarkt direkt in der Innenstadt soll abgerissen werden. Auf dem Gelände an der Otto-Brenner-Straße soll ein neues Hotel entstehen.  Das hat die Stadt im Bezirksrat Mitte berichtet. Der Grundstückseigentümer Union Investment Real Estate will demnach ein fünfstöckiges Hotel mit Ziegelfassade errichten – ähnlich wie der Bau auf der anderen Seite der Otto-Brenner-Straße. Auf dem rückwertigen Teil des Areals soll ein weiteres Gebäude entstehen. Dort ist ein Supermarkt geplant. Die SPD will überwiegend Wohnungsbau auf dem Grundstück sehen. Zur Abstimmung kam es im Bezirkrat noch nicht. Die CDU sieht noch Klärungsbedarf und hat die Drucksache in die Fraktion gezogen. Laut Stadt sollen die Arbeiten an dem Hotelprojekt im Jahr 2020 beginnen.

Ältestenrat entscheidet über Sitzordnung im Landtag

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Nach dem Einzug der AfD in den niedersächsischen Landtag soll der amtierende Ältestenrat entscheiden, wo die AfD-Fraktion im Plenarsaal sitzen wird. Der genaue Zeitpunkt einer Entscheidung steht aber noch aus. Nach der Niedersachsenwahl, bei der die AfD 6,2 Prozent erhalten hatte, werden nun erstmals neun AfD-Abgeordnete mit im Landtag sitzen. Die Sitzordnung muss spätestens am 14. November feststehen, denn dann findet vorrausichtlich die konstituierende Sitzung statt. Büro-Räumlichkeiten für die AfD müssen auch noch gefunden werden: Möglicherweise wird die rechtspopulistische Partei in einem Gebäude an der Leinstraße untergebracht, das bis 2013 die Fraktion der damals noch im Landtag vertretenen Linken genutzt hatte.

Brandstiftung in Linden Nord

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 Unbekannte haben in der Nacht zu heute einen VW Caddy an der Hennigesstraße angezündet. Das Auto brannte vollständig aus. Ein Anwohner hatte das Feuer gegen halb drei bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Diese konnten den Brand zwar schnell löschen, aber das Ausbrennen des Caddys nicht mehr verhindern. Ein daneben geparkter Wagen wurde ebenfalls beschädigt. Der entstandene Schaden an beiden Autos wird  auf 8.000 Euro geschätzt. Brandermittler haben die beiden Fahrzeuge heute untersucht und gehen von einer vorsätzlichen Tat aus. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst entgegen.

Verdacht der Elefantenquälerei im Zoo Hannover wird erneut geprüft

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Ende August hatte die Staatsanwaltschaft Hannover ihr Ermittlungsverfahren um mutmaßliche Elefantenmisshandlungen im Zoo eingestellt. Nun hat die Tierrechtsorganisation bei der Generalstaatsanwaltschaft in Celle Beschwerde gegen die Einstellung eingelegt. Nach Angaben von Peta hat ein langjähriger Kölner Zoo-Tierarzt das heimlich aufgenommene Videomaterial aus dem Elefantengehege Hannover begutachtet. Er kommt  zu dem Schluss, dass eindeutige und schwerwiegende Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorliegen, heißt es von der Tierrechtsorganisation. Peta wirft dem Zoo vor, seine Elefanten mit sogenannten Elefantenhaken geschlagen zu haben, um ihnen Kunststücke beizubringen. Die Staatsanwaltschaft Hannover hatte die Ermittlungen aber eingestellt, da es keinen hinreichenden Tatverdacht für strafbare Handlungen gibt. Den Tieren im Zoo seien demnach weder erhebliche Leiden noch länger anhaltende erhebliche Schmerzen zugefügt worden

Geländer am Maschsee-Nordufer wird ausgetauscht

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Schlechte Nachrichten für hunderte Liebespaare in Hannover: Wie die Stadt heute mitgeteilt hat, ist das 200 Meter lange Geländer am Maschsee-Nordufer marode und soll nun durch ein neues ersetzt werden. In diesem Zuge werden auch die vielen Liebesschlösser, die dort angebracht sind, entsorgt – es sei denn sie werden vor dem 13. November durch die Besitzer entfernt. Am  13. November sollen die Bauarbeiten beginnen – wer sein Liebesschloss vor dem Schrotthaufen retten möchte, der wird gebeten, es bis zum Beginn der Arbeiten selbständig abzunehmen. Eine nachträgliche Abnahme ist nicht möglich, so die Stadt. Das neue Geländer soll optisch zum Alten identisch sein – bis Ende des Jahres werden die Arbeiten voraussichtlich dauern.

Stadtbahn entgleist bei Rethen

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Nachdem heute Morgen bei Rethen eine Stadtbahn der Linie 1 entgleist ist, dauern die Bergungsarbeiten auf der Strecke weiter an – darum wird der Schienenersatzverkehr zwischen der Haltestelle Eichstraße und Rethen noch bis Betriebsschluss dauern. Wie Üstra-Sprecherin Katja Raddatz gegenüber Radio Hannover erklärte, hatte sich offenbar der Motor eines Drehgestells während der Fahrt aus seiner Befestigung gelöst und die Bahn aus den Gleisen gedrückt. Wie das passieren konnte, ist noch unklar. Heute Nacht will die Üstra nun alle anderen Silberpfeile vorsorglich überprüfen lassen. Die 20 Fahrgäste, die heute Morgen in der Bahn waren, blieben unverletzt. Die Linie 2 und die Bahnen der Linie 1, die nicht nach Sarstedt, sondern nach Laatzen fahren, verkehren inzwischen wieder normal, es kann aber zu Verspätungen kommen.

Stefan Weil warnt vor Blendung durch Wahlerfolg

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Nach dem Wahlsieg der SPD bei der Landtagswahl ist Ministerpräsident Stefan Weil am Morgen nach Berlin gereist – während SPD Parteichef Martin Schulz ihm im Willy-Brandt-Haus zum besten Ergebnis der Niedersachsen-SPD seit 1998 gratulierte, warnte Weil die Genossen davor, sich nicht von diesem einen Wahlerfolg blenden zu lassen. Unterdessen bereiten sich die Parteien auf die Koalitionsverhandlungen vor: Dadurch das Rot-Grün seine Mehrheit verloren hat sind nun Rechnerisch eine Große Koalition, eine Ampel sowie ein Jamaika Bündnis möglich. Während die SPD heute in der Landespressekonferenz signalisierte, dass sie eine Ampel-Koalition einer Großen Koalition vorziehen würde, hat die FDP diese Variante heute erneut ausgeschlossen.