++ Sanierung der Wasserkunst Herrenhausen fast abgeschlossen ++

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Die langwierige Sanierung der Wasserkunst an den Herrenhäuser Gärten ist auf der Zielgeraden. Im Frühjahr soll die historische Pumpanlage wieder in Betrieb gehen und für Besucher geöffnet werden. Am Freitag setzte Gartendirektor Ronald Clark erstmals seit langem das historische Wasserrad der Wehranlage in Bewegung. Sowohl die hölzernen Wasserräder, als auch das Fundament der Wehr waren marode. Die aufwendige Sanierung der Wasserkunst begann im Jahr 2013 und kostete rund sechs Millionen Euro. Die Wasserkunst ist ein System aus Wasserrädern und Pumpen, mit dem früher zahlreiche Fontänen im Großen Garten mit Wasser aus der Leine versorgt wurden.

++ Autodieb demoliert geklauten Mercedes: Spritztour richtet 200.000 Euro Schaden an ++

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 Ein Autodieb ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wild durch die Innenstadt gerast. Er hat den Wagen nach der Spritztour völlig demoliert zurück gelassen. Mehrere Zeugen konnten sich an einen jungen Mann erinnern, der zu Fuß aus dem Bereich Köbelinger Markt in Richtung Karmarschstraße unterwegs war und einen betrunkenen oder drogenbeeinflussten Eindruck machte. Irgendwie konnte der Mann an der Schmiedestraße einen geparkten Mercedes öffnen und raste darin in hohem Tempo davon. In der Goethestraße rammte der etwa 25-Jährige mit dem Wagen den Gehweg und das vordere rechte Rad wurde abgerissen. Der Fahrer setze seine Fahrt trotzdem in Richtung Goseriede fort. Dort fuhr er gegen ein betoniertes Pflanzenbeet, wobei der andere vordere Reifen platzte. Daraufhin verlor der Fahrer die Kontrolle und drehte sich mehrmals mit dem Fahrzeug im Kreis. Er stieg aus, flüchtete und ließ das demolierte Auto zurück. Eine Fahndung der Polizei verlief ohne Erfolg. Die Ermittler hoffen deshalb auf Zeugenhinweise. Der angerichtete Schaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt.

++ Zoo Hannover renoviert im Lockdown: über 2 Millionen Euro Umsatzausfall ++

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Der Zoo Hannover bereitet sich auf eine weitere Zeit ohne Besucher vor. Leider müssten sie davon ausgehen, dass das Ziel ‚Stay at home‘ auch eine Öffnung des Zoos nach dem 20. Dezember nicht wahrscheinlich macht, so Geschäftsführer Andreas Casdorff. Man bereite sich auf einen Shutdown bis in den Januar hinein vor. Während der verlängerten Schießung soll hinter den Kulissen renoviert werden. Das Zooteam arbeitet dann daran den Tierpark für die Wiedereröffnung herauszuputzen sagt Casdorff. So werden zum Beispiel Holzbeläge erneuert, Betonrisse verfugt oder verblichene Farben übermalt. Der Zoo hofft unterdessen darauf, dass die Novemberhilfe vom Bund auch für den Dezember verlängert wird und damit zumindest ein Teil der Umsatzausfälle aufgefangen werden könne. Der Tierpark spricht durch die Schließung im November und Dezember von einem Umsatzausfall von über 2 Millionen Euro. Die Regenwaldwelt Amazonien im Panorama am Zoo soll nach dem Shutdown übrigens nicht wieder öffnen. Die Attraktion wird beendet und für immer geschlossen.

++ Tödlicher Autounfall in Springe: Frau stirbt auf der L460 ++

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Schwerer Unfall heute in der Region Hannover: Auf der L460 bei Springe ist eine Frau ums Leben gekommen. Das bestätigte eine Polizei-Sprecherin auf Nachfrage von Radio Hannover. Die Autofahrerin prallte demnach gegen sechs Uhr zwischen Bennigsen und Gestorf mit ihrem Wagen aus bislang ungeklärter Ursache gegen einen Baum. Das Opfer erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Die L460 musste gesperrt werden.

++ Gault-Millau: Das sind Hannovers beste Restaurants ++

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Hannovers beste Restaurants in diesem Jahr sind dieselben wie schon 2019: Der Gastroführer Gault-Millau hat in seiner neuen Ausgabe erneut das mit zwei Sternen dekorierte „Jante“ an der Marienstraße gekürt, außerdem das „Titus“ in Döhren und die „Ole Deele“ in Burgwedel. Einzig bei den Punkten gab es minimale Verschiebungen. Wegen des Corona-Lockdowns können derzeit auch die Top-Restaurants nur Außer-Haus-Verkauf anbieten. Der Gault-Millau listet in seiner aktuellen Ausgabe deutschlandweit 1000 empfehlenswerte Restaurants auf.

++ Bettina und Christian Wulff offenbar wieder ein Paar ++

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Sie können nicht mit-, aber scheinbar auch nicht ohne einander: Der frühere Bundespräsident Christian Wulff und seine Ex-Frau Bettina sind offenbar wieder ein Paar. Die „Bunte“ will die beiden zusammen in Großburgwedel beim Einkaufen gesehen haben. Die 47- und der 61-Jährige hatten sich bereits mehrfach getrennt. 2013 zum ersten und 2018 zum zweiten Mal. Inzwischen sind beide auch geschieden. Der CDU-Politiker und frühere Niedersächsische Ministerpräsident Wulff war Bundespräsident von 2010 bis 2012 bevor er wegen dem Vorwurf der Vorteilsnahme zurücktrat.

++ Bund gibt 13,5 Mio für Sanierung des Historischen Museums ++

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Geldsegen aus Berlin: Der Bund steuert rund 13,5 Millionen Euro für die Sanierung des Historischen Museums Hannover bei.  Jetzt kann das Gebäude komplett renoviert werden. Bislang hatte die Stadt nur eine Teilsanierung von Erdgeschoss und erstem Stock in Aussicht gestellt. Mit der Finanzspritze vom Bund, für die sich mehrere hannoversche Bundestagsabgeordnete stark gemacht hatten, ist nun viel mehr möglich: eine Rundum-Erneuerung. Die Stadt Hannover freut sich über den Geldsegen aus Berlin. In den aktuell schwierigen Zeiten sei diese Nachricht eine großartige Unterstützung für die Kulturstadt Hannover und der Schritt hin zu einer Gesamtsanierung des Historischen Museums, so Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf. Zeitplan und Bauarbeiten würden jetzt den Anforderungen einer Gesamtsanierung angepasst und den Ratsgremien zur Beratung vorgelegt. Das Historische Museum ist in Vorbereitung auf die Bauarbeiten bereits seit dem Frühjahr geschlossen. Die Sanierung soll im nächsten Herbst beginnen und 2025 fertig sein.

++ Kabeldiebe sorgen für S-Bahn-Behinderungen ++

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Kabeldiebe haben am Donnerstagvormittag starke Behinderungen im S-Bahn-Verkehr zwischen Hannover und Celle ausgelöst. Mehr als drei Stunden lang mussten sich Pendler auf Verspätungen, Umleitungen und sogar Zugausfälle einstellen. Zwischen Burgdorf und Celle war bis zum Mittag ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet worden. Wie eine Bahnsprechern mitteilte, hatten Kupfer-Diebe auf der Strecke bei Ehlershausen und Otze meherere Erdungskabel an den Strommasten zur Oberleitung gestohlen. Wann die Kupferdiebe genau zugeschlagen haben, ist unklar. Die Bundespolizei ermittelt.

++ Corona Hotspot-Strategie für Schulen vorgestellt: Niedersachsen verschärft Maßnahmen ++

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In Corona Hotspot Regionen, wo die Infektionszahlen besonders hoch sind verschärft nun auch das Land Niedersachsen die Maßnahmen an den Schulen. Die bisherigen Regeln in der Landesverordnung werden ab dem 1. Dezember um weitere Maßnahmen ergänzt, um den Infektionsschutz zu erhöhen, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Donnerstag in Hannover. Schulklassen in Landkreisen in denen die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 200 überschreitet, sollen ab der Jahrgangsstufe 7  automatisch in das Wechselmodell gehen, also in das Modell mit geteilten Lerngruppen die im wöchentlichen Wechsel zu Hause beziehungsweise in der Schule unterrichtet werden. In den betroffenen Regionen soll zudem auch für Grundschüler eine Maskenpflicht gelten. Die verschärften Maßnahmen greifen laut Kultusministerium solange, bis der betroffene Landkreis an drei Tagen in Folge unter einen Inzidenzwert von 200 sinkt – und solange keine neuen Corona-Infektionen an der jeweiligen Schule auftreten.

++ Theater wollen Kinder und Jugendlichen zurück ++

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Kein Theater mehr für Kinder und Jugendliche – das ist derzeit die Lage wegen der Corona-Pandemie. Führende Vertreter niedersächsischer Theater haben nun einen offenen Brief an Ministerpräsident Stephan Weil, Wissenschaftsminister Björn Thümler und Kultusminister Grant Hendrik Tonne geschrieben. Unter den Unterzeichnern die Intendantinnen der Oper Hannover und des Schauspiels, Laura Berman und Sonja Anders. Darin fordern sie, dass Theater als Institutionen der kulturellen Bildung weiterhin offen sein müssten für junge Menschen. In den vergangenen 15 Jahren habe es eine fruchtbare Kooperation mit den Schulen gegeben, im Zuge von Corona seien Besuche von Schülergruppen in den Schauspielhäusern aber weitgehend eingestellt. Von Lehrern und Schulleitern gebe es inzwischen zahlreiche Bitten, den Kindern und Jugendlichen wieder kulturelle Erfahungen zu ermöglichen, und den würden die Theater gern nachkommen. Die Unterzeichner des offenen Briefs an Weil und Co. fordern einen runden Tisch, um das Zusammenwirken von Kultur, Bildung, Erziehung und Betreuung neu aufzustellen.

++ „Nur“ Messestadt: Hannover hat zu wenig Attraktionen ++

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Hannover hat offenbar zu wenig Attraktionen, um ausreichend Stadttouristen anzuziehen. Nur 20 Prozent der Übernachtungen in der Region entfallen demnach auf private Reisen, 80 Prozent hingegen auf geschäftliche. Grund ist, dass die Stadt hauptsächlich mit der Messe in Verbindung gebracht wird, weniger mit den Herrenhäuser Gärten, dem Maschsee oder der Eilenriede. Das ist das Ergebnis einer Studie der Hochschule IUBH im Auftrag der Region. Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz sagte am Dienstag bei der Vorstellung, auch nach der Corona-Pandemie könne die Zahl der Geschäftsreisen auf niedrigerem Niveau bleiben, etwa wegen Videokonferenzen. Franz warb deshalb für ein besser ausgestattetes Tagungsbüro, das etwa Kongresse nach Hannover holen und touristische Angebote entwickeln könne. Daran sollten sich neben der Verwaltung auch Hotels und Veranstalter finanziell beteiligen, etwa über eine Übernachtungsabgabe. Im Wirtschaftausschuss der Region waren zuletzt bereits Ideen für Touristenattraktionen diskutiert worden, darunter ein Freizeitpark auf dem Messegelände oder ein Baumwipfelpfad in der Eilenriede.

++ Grünen-Ratsfraktion: Chefin wirft das Handtuch ++

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Eklat bei den Grünen: Die Fraktionschefin im Stadtrat, Freya Markowis, hat ihr Amt und auch ihr Mandat niedergelegt. Grund soll ein Zerwürfnis innerhalb der Fraktion sein. Die Grünen sprachen in einer Mitteilung von „unüberbrückbaren Differenzen“. Man sei aber sehr betroffen über den Rücktritt. Markowis habe die Fraktion jahrelang souverän geführt, etwa durch die Rathausaffäre und die Wahl von Belit Onay zum ersten grünen Oberbürgermeister in Hannover. Trotzdem habe es schon länger gebrodelt, sagte ein Insider der HAZ. So sei Markowis kritisiert worden, weil sie nicht jedes Detail aus Gesprächen mit Onay an die Fraktion berichtet habe. Die Rats-Grünen wollen sich nach eigenem Bekunden nun schnellstmöglich neu organisieren, um arbeitsfähig zu bleiben. Über die Nachfolge von Markowis und Neuwahlen solle zeitnah entschieden werden.

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